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Vorwort

mess:thermometer

Temperaturmessung

Die Messung der Temperatur an sich ist einfach. Weil wir oft aber etwas anderes als Temperatur meinen, obwohl wir von Temperatur reden, hat Temperaturmessung doch ihre Tücken. ⇒ Wärme und Temperatur

Lufttemperatur messen

Die Lufttemperatur lässt sich leicht mit verschiedenen Thermometern messen. Man muss nur aufpassen, dass keine zusätzliche Wärmestrahlung auf das Thermometer fällt. Die Lufttemperatur wird immer „im Schatten“ gemessen. Als Thermometer eigenen sich Bimetallthermometer, Flüssigkeitsthermometer und elektrische Thermometer. Die Thermometer müssen so lange am Messort sein, bis sie die gleiche Temperatur wie die umgebende Luft haben. Dann zeigen die Thermometer ihre eigene Temperatur an.

Wassertemperatur messen

Wassertemperatur lässt sich noch einfacher messen, da hier Wärmestrahlung keine Rolle spielt. Geeignet sind Flüssigkeitsthermometer und elektrische Thermometer. Die Thermometer müssen so lange am Messort sein, bis sie die gleiche Temperatur wie das umgebende Wasser, was wegen der hohen Wärmeleitfähigkeit schneller als bei Luft der Fall ist.

Oberflächentemperatur von Gegenständen und Tieren messen

Oberflächentemperaturen sind bereits schwieriger zu messen. Da normale Thermometer immer ihre eigene Temperatur messen, muss das Thermometer sehr guten Kontakt zu dem Gegenstand haben. Nur dann ist Wärmeleitung zwischen Thermometer und dem Gegenstand möglich und das Thermometer kann die Temperatur des Gegenstands annehmen. Elektronische Thermometer mit sehr kleiner und flacher Messspitze können auf den Gegenstand aufgedrückt werden. Dabei sollte man mit einem thermisch gut isolierenden Material drücken (Styropor, Kork) und nicht etwa mit dem eigenen warmen Finger – denn sonst würde man eventuell die Temperatur des eigenen Fingers messen.

Oberflächentemperaturen können auch mit einem Infrarotthermometer kontaktfrei gemessen werden. Das ist einerseits deutlich einfacher als ein Kontaktthermometer auf den Gegenstand zu drücken. Allerdings muss für eine Messung mit Infrarotthermometer der Emissionsgrad ε des Gegenstands bekannt sein. Wenn man mit dem durchschnittlichen und oft voreingestellten Emissionsgrad ε = 0,95 misst, kann der Messwert u.U. auch um 10°C falsch sein.

Wärmestrahlung unter einer Lampe messen

„Am Sonnenplatz unter der Lampe muss es 40°C warm sein“ – gerade die Temperatur am Sonnenplatz wollen viele Reptilienhalter messen. Dabei handelt es sich hier gar nicht um eine Temperatur. Eigentlich ist der Wunsch, dass am Sonnenplatz so viel Wärmestrahlung vorhanden ist, dass die Tiere sich gut auf Betriebstemperatur aufwärmen können. Aber Wärmestrahlung an sich, kann ein Thermometer nicht messen.

Temperaturmessung unter einer Lampe mit verschiedenen Thermometern
Foto: Nicole Welz, www.nicoles-halsbandleguane.de

Viele Terrarianer messen daher die Oberflächentemperatur eines schwarzen Schiefersteins am Sonnenplatz. Wichtig ist, dass es eine Zeit dauert, bis der Stein seine maximale Temperatur erreicht hat. Je nach Größe des Steins und den Gegebenheiten im Terrarium muss man auch mal eine Stunde oder länger warten, bis die Temperaturmessung realistisch ist. Wichtig ist auch, dass ein schwarzer Schieferstein unter der Wärmelampe eine deutlich höhere Temperatur erreichen wird, als z.B. cremefarbener Sand oder Kork. Wenn man Temperaturen unter dem Sonnenplatz vergleicht, muss man immer auch vergleichen, wie diese Temperatur gemessen wurde.

Ein zweites Problem: Auch wenn ein Stein oder ein Stück Holz unter der Lampe gut warm werden, muss das für ein Reptil nicht auch gelten. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass Warane unter einer Ultravitalux sehr viel schneller aufgewärmt sind als unter einem Arcadia-Deep-Heat-Projector (IRB-Strahlung von einer Karbonglühwendel), obwohl in beiden Fällen am Sonnenplatz 40°C gemessen wurden. [1112OLIVER THOMAS. 2019. Effects of different heat sources on the behaviour of blue tree monitors (Varanus macraei) in captivity. The Herpetological Bulletin 149. 41–43. . https://dx.doi.org/10.33256/hb149.4143.]

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die sichtbare Wärmestrahlung mit einem Luxmeter zu messen oder die sichtbare Wärmestrahlung und die Infarot-A-Wärmestrahlung mit einem Photovoltaik-Messgerät zu messen. Bei HQI-Lampen sind Wärmestrahlung im sichtbaren und Infraroten Bereich zusammen sonnenähnlich, wenn das Luxmeter um die 100‘000 Lux anzeigt.

Thermometer-Typen

Bimetallthermometer

Die Funktion dieses Thermometers beruht auf der Wärmeausdehnung von Metallen, und zeigt die Temperatur der beiden Metallstreifen an. Die runden analogen Zoohandels-Thermometer sind Bimetallthermometer. Häufig sind diese Thermometer in einen Plexiglaskasten eingeschlossen. Unter Wärmestrahlung heizt sich dieser Kasten auf, und führt dazu dass eine höhere Temperatur gemessen wird.

"Quecksilberthermometer" / Flüssigkeitsthermometer

Das Flüssigkeitsthermometer (heute nicht mehr mit flüssigem Quecksilber gefüllt, sondern häufig mit gefärbtem Ethanol) beruht ebenfalls auf der Temperaturausdehnung, hier von Flüssigkeiten, und zeigt die Temperatur der Flüssigkeit an.

Elektronische Thermometer

Elektronische Widerstandthermometer messen den Widerstand eines elektrischen Leiters. Dieser ändert sich mit der Temperatur. Sie messen die Temperatur des elektrischen Leiters.

Elektronische Thermoelementthermometer messen die elektrische Spannung eines Thermoelements. Das Thermoelement erzeugt eine unterschiedliche Spannung je nach Temperatur seiner beiden Grenzflächen. Diese Thermometer reagieren sehr schnell und sind daher gut für eine Kontakttemperaturmessung geeignet.

Flüssigkristallthermometer

Die insbesondere im Aquarienbereich bekannten Flüssigkristallthermometer bestehen aus verschiedenen farbigen Feldern, die bestimmten Temperaturen zugeordnet sind. Das physikalische Prinzip bildet die temperaturabhängige Drehung der Polarisationsebene durch Flüssigkristalle. Licht kann nur in dem Feld passieren, in dem die Temperatur mit der voreingestellten Mischung der Flüssigkristalle übereinstimmt. Diese Thermometer messen die Temperatur der Flüssigkristallschicht.

Infrarotthermometer / Pyrometer

Pyrometer messen die Intensität der Wärmestrahlung, die ein Gegenstand ausstrahlt, in einem engen Wellenlängenbereich und berechnen daraus zusammen mit dem Emissionsgrad ε die Temperatur der Oberfläche. Die Handelsüblichen Infrarot-Messgeräte in „Pistolenform“ arbeiten mit der Wellenlänge 8 – 14 µm. Je höher die Temperatur des Gegenstands, desto mehr Strahlung im Bereich 8 - 14 µm erreicht den Detektor. Die gemessene Strahlungsintensität wird dann in eine Temperatur umgerechnet.

Für einen idealen Gegenstand kann man die Wärmestrahlung leicht berechnen (siehe Kapitel Wärme und Temperatur). Viele handelsübliche IR-Thermometer messen im Bereich -50 °C bis 550 °C. Umgerechnet in Kelvin sieht man, dass zwischen den beiden Temperaturen ein Faktor 3,7 liegt (823 K / 223 K = 3,7). Wegen dem “Hoch-4-Gesetz” der Wärmestrahlung, sieht das IR-Thermometer bei 550°C aber eine Faktor 100 höhere Intensität als bei -50 °C (409 µW/cm² / 4 µW/cm²). Diese hohen Intensitätsunterschiede werden entsprechend auf die Temperatur umgerechnet.

Für reale Gegenstände ist die Rechnung komplizierter. Reale Gegenstände haben maximal ein ε(λ) = 1, in vielen Fällen ist ε(λ) < 1. Reale Gegenstände strahlen also meist weniger Wärmestrahlung ab. Ich hätte als Beispiel hier gerne einen terraristisch relevanten Gegenstand gezeigt aber nur wenige Daten in der Literatur gefunden. Daher hier das Spektrum der Wärmestrahlung der Erde. Dieses wurde in [1096D.D. TURNER, E.J. MLAWER, G. BIANCHINI, M.P. CADEDDU, S. CREWELL, J.S. DELAMERE, R.O. KNUTESON, G. MASCHWITZ, M. MLYNCZAK, S. PAINE, L. PALCHETTI & D.C. TOBIN. 2012. Ground‐based high spectral resolution observations of the entire terrestrial spectrum under extremely dry conditions. Geophysical Research Letters 39.10. . https://dx.doi.org/10.1029/2012GL051542.] gemessen.

Wärmestrahlung der Erde im Vergleich zur Wärmestrahlung eines idealen Gegenstands mit 7°C Oberflächentemperatur

In weiten Bereichen strahlt die Erde oder die Erdatmosphäre wie ein idealer Gegenstand (Plankscher Strahler) mit 7°C Oberflächentemperatur. Bei Wellenlängen größer als 35 µm stimmt die Intensität fast exakt überein. Für diese Wellenlängen gilt ε=1. Bei anderen Wellenlängen strahlt die Erde aber deutlich weniger Wärmestrahlung ab, als sie es von ihrer Temperatur her eigentlich müsste. Die Erde hat als realer Gegenstand einen Emissionsgrad ε < 1. Das ist besonders deutlich um 10 µm Wellenlänge herum. Hier strahlt die Erde fast gar keine Wärmestrahlung ab, obwohl man allein von der Temperatur her bei etwa 10 µm das Strahlungsmaximum erwarten würde. Mit einem gängigen IR-Thermometer, das bei 8 - 14 µm arbeitet, könnte man die Temperatur der Erdatmosphäre vom Weltraum aus nicht messen!

Die abstrahlte Wärmestrahlung hat ihr Maximum bei Gegenständen zwischen 0 °C und 100 °C Oberflächentemperatur zwischen 10,6 µm und 7,8 µm und für Gegenstände zwischen 500 °C und 1000 °C zwischen 4 µm und 2 µm. Je nach Anwendung gibt es Pyrometer in verschiedenen Wellenlängenbereichen:

  • 8 – 14 µm ist der aktuelle Standard der günstigen Pyrometer und geeignet für nichtmetallische Oberflächen.
  • 5,14 µm Wellenlänge wird für Glasoberflächen verwendet.
  • 0,5 – 2,3 µm Wellenlänge verwendet man für flüssige und feste Metalloberflächen.
  • 7,9 µm Wellenlänge wird für Messungen an dünnen Kunststofffolien verwendet.
  • 4,5 µm Wellenlänge verwendet man für die Messung an Flammengasen.
  • Bei 3,9 µm Wellenlänge kann man andererseits durch Flammen hindurch die Temperatur von Werkstücke in Öfen messen.

Die Infrarotstrahlung wird falls nötig auf den passenden Wellenlängenbereich gefiltert und dann mit einer Linse, die für diese Wellenlänge geeignet ist, auf einen Detektor gebündelt. Als Detektoren können pyroelektrische Sensoren oder and Thermosäulen genutzt werden.

Die Linse beeinflusst, welchen Bereich der Sensor „sieht“. Beispielsweise bedeutet eine Spotgröße von 50:1, dass der Sensor die mittlere Temperatur in einem 1 cm großen Kreisbereich misst, wenn das Thermometer 50 cm von der Oberfläche entfernt ist. Um besser zielen zu können, haben die Thermometer einen Laserpointer. Dieser verleitet aber manchmal zu der Annahme, der Messspot wäre eben so klein wie der Laserspot.

IR-Thermometer gibt sie mit einem voreingestellten Emissionsgrad von ε = 0.95 oder mit einstellbarem Emissionsgrad. Der Emissionsgrad muss für jedes Material passend eingestellt werden. Um den passenden Emissionsgrad zu finden, gibt es drei Möglichkeiten

  • Passende Werte – bitte immer darauf achten, dass sie für 8 – 14 µm Wellenlänge sind – findet man in verschiedene Tabellen.
  • Man misst die Oberflächentemperatur auch mit einem Kontaktthermometer und stellt dann den Emissionsgrad des Infrarotthermometers so ein, dass es die gleiche Temperatur anzeigt.
  • Man stellt den Emissionsgrad auf ε = 1 ein und misst die mit Ruß oder Speziallack geschwärzte Oberfläche. Anschließend stellt man den Emissionsgrad so ein, dass auch für die ungeschwärzte Oberfläche die gleiche Temperatur angezeigt wird.

Bei einem Pyrometer, das mit 8 – 14 µm Wellenlänge arbeitet gilt: Ein um 10% falscher Emissionsgrad führt zu einem Temperaturfehler von 8 °C pro 100 °C Oberflächentemperatur [1092Pyrometer-Handbuch: Berührungslose Temperaturmessung: Firmenschrift der IMPAC Infrared GmbH.]. Verwendet man also statt einem realen Emissionsgrad von ε = 0.85 den voreingestellten Wert ε = 0.95 so zweigt das Pyrometer statt 50 °C Oberflächentemperatur fälschlich nur 46 °C an.

Strahlung mit 8 – 14 µm Wellenlänge dringt nicht durch normales Fensterglas. Wärmebildkameras und Infrarotthermometer können nicht durch die geschlossenen Fensterscheiben hindurch messen. Das heißt nicht, dass generell keine Wärmestrahlung durch Fensterglas dringen kann. Wärmestrahlung zwischen 350 nm und 3 µm dringt gut durch Fensterglas. Die Wärmestrahlung einer HQI-Lampe, einer Glühbirne oder der Sonne kann - zumindest zum Teil - gut durch Fensterglas strahlen. Ein Infrarotthermometer kann diese Strahlung aber nicht direkt messen.

Weiterhin ist wichtig zu wissen, dass die Wärmestrahlung im Idealfall wie bei einem Lambert-Strahler abgestrahlt wird, also hauptsächlich senkrecht zur Oberfläche. Hält man das IR-Thermometer so, dass der Laser nicht senkrecht auf die Oberfläche trifft, ist die gemessene Temperatur verfälscht und zu niedrig.

Wärmebildkamera

Wärmebildkameras sind Infrarotthermometer mit einem Detektorarray. Insbesondere die Wärmebildkameras der Marke FLIR, die an ein Smartphone gesteckt werden und vergleichsweise günstig sind, sind in den letzten Jahren in der Terraristik beliebt geworden. Auch diese Kameras arbeiten mit 8 – 14 µm Wellenlänge.

Bei der FLIR ONE werden die Emissionskoeffizienten 0.95 für matte Oberflächen, 0.80 für halb-matte Oberflöchen, 0.60 für halb-glänzende und 0,30 für glänzende Oberflächen verwendet. Die Anwendungssoftware erlaubt es auch hier, Emissionskoeffizienten verschiedener Oberflächen im Bild nachträglich anzupassen um eine korrekte Temperatur abzulesen.

Als Detektor dient ein Mikrobolometer. Dieses besteht aus einer thermisch isolierten zweischichtigen Membran. Eine Schicht dient als Absorber und absorbiert die Infrarotstrahlung. Die Sensorschicht (oft amorphes Silizium oder Vanadiumdioxis) ändert ihren elektrischen Wiederstand mit der Temperatur. Somit misst das Mikrobolometer die Temperatur der Absorbermembran als Ergebnis der Absorption der Infrarotstrahlung. Die einzelnen Pixel in einem Mikrobolometer sind im Standardfall 17 µm groß, die neuere Generation besteht aus 12 µm großen Pixeln. Mikrobolometer können im Gegensatz zu Fotodioden auch ungekühlt betrieben werden.

Gewissermaßen arbeitet die Wärmebildkamera wie eine alte schwarz-weiß-Kamera. Die schwarz-weiß-Kamera fängt alles Licht mit Wellenlänge 400 nm bis 800 nm auf. Dieses Licht wurde von den Gegenständen reflektiert. Das Bild ist dunkel, wenn wenig Strahlung auf den Detektor fällt, und hell, wenn viel Strahlung auf den Detektor fällt. Die Wärmebildkamera fängt alle Strahlung mit Wellenlänge 8 µm bis 14 µm auf. Diese Strahlung wurde von den Gegenständen aufgrund ihrer Oberflächentemperatur emittiert. Die Wärmebildkamera zeigt eine hohe Temperatur an, wenn viel Strahlung auf den Detektor fällt und eine geringe Temperatur, wenn wenig Strahlung auf den Detektor fällt.

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mess/thermometer.txt · Last modified: 2021/07/25 13:31 by sarina