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Vorwort

photometrie:photometrie

Photometrie

Photometrie bezeichnet Messverfahren des sichtbaren Lichts. Gemessen werden kann sowohl die Helligkeit des Lichts (z.B. Lichtstrom (Lumen), Beleuchtungsstärke (Lux)) als auch die Farbe (Farbtemperatur (Kelvin), Farbwiedergabewert).

Bei der Photometrie handelt es sich um einen Teilbereich der Physik der sehr eng mit der Biologie des menschlichen Sehapparats verzahnt ist. Die photometrischen Größen werden daher nicht objektiv ermittelt, sondern immer in Abhängigkeit des menschlichen Auges bestimmt.

Die eigentlich sinnvolle physikalische Einheit „Watt“, die zur Messung des Lichtstroms gedacht wäre, wird durch die Einheit „Lumen“ ersetzt. So wird berücksichtigt, dass der Mensch nur einen bestimmten Wellenlängenbereich wahrnimmt, und auch dort nicht jede Farbe gleich hell. Blau und Rot z.B. erscheinen uns sehr dunkel, Gelb und Grün hingegen erzeugen im Auge und im Gehirn einen sehr viel stärkere Lichtreiz. Der Mensch kann nur den Bereich zwischen 380nm und 780nm wahrnehmen. Das Maximum der Empfindlichkeit liegt bei 555nm (grün). relative spektrale Empfindlichkeit des menschlichen Auges Die Umrechnung von Watt in Lumen erfolgt durch Gewichtung mit der relativen spektralen Empfindlichkeit des menschlichen Auges.

Lumen = 683 Lumen/Watt × ∫dλ V(λ) × Watt(λ)


Hellempfindlichkeitgrad

Nicht nur die Helligkeitsbeurteilung sondern auch jede Farbbeurteilung in der Photometrie orientiert sich am menschlichen Auge, d.h. der spektralen Empfindlichkeit der drei Zapfen L (long wavelength, „rot“), M (middle wavelength, „grün“) und S (short wavelength, „blau“)


L-Zapfen


M-Zapfen


S-Zapfen

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photometrie/photometrie.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/08 18:11 (Externe Bearbeitung)

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